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5 häufige Fehler die du auf deiner Produktseite vermeiden solltest.

24. März 2025

Badar Ashraf

Ein Mockup einer Produktseite

Schön gestaltet – aber ohne Wirkung

Viele Shopify-Händler investieren in ein ansprechendes Design – doch das allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, ob die Produktseite wirklich zum Kauf motiviert. In der Praxis scheitert das oft an kleinen, aber entscheidenden Details: Unklare Vorteile, versteckte Call-to-Actions, fehlendes Vertrauen. Das Ergebnis: hohe Absprungraten, niedrige Conversion.

Produktseiten sind Verkaufsflächen – keine Image-Broschüren

Eine gute Produktseite auf Shopify muss mehr leisten als nur „gut aussehen“. Sie muss wie ein gut trainierter Verkäufer arbeiten:

  • Bedürfnis erkennen

  • Vertrauen aufbauen

  • Nutzen klar kommunizieren

  • Handlung auslösen

Wenn nur eines dieser Elemente fehlt, verliert der Nutzer das Interesse – auch wenn das Produkt eigentlich hochwertig ist.

Der systematische Aufbau einer konvertierenden Shopify-Produktseite

1. Sichtbare USPs direkt unter dem Titel

Die meisten Nutzer scannen Produktseiten. Ihre wichtigsten Produktvorteile müssen daher visuell hervorgehoben und auf einen Blick erfassbar sein. Ideal: als kurze Bullet Points, Badges oder kleine Infografiken oberhalb oder direkt neben dem Warenkorb-Button. Auf einer der Produktbildern kommt es auch immer gut an.

Beispiel:
NEOH hebt „100% Kokosnussgeschmack“, „Kein Zuckerzusatz“, „Frei von Palmöl“ prominent hervor – noch vor der ersten Scroll-Bewegung.

2. Hochwertige Produktbilder mit Fokus auf Anwendung

Produktbilder sollten nicht nur das Produkt zeigen, sondern den Gebrauch und den Kontext vermitteln. Für Feinkost z. B. ist ein angerichtetes Gericht überzeugender als die reine Verpackung.

Best Practice:
Tubera Mundi nutzt ästhetisch inszenierte Food-Bilder, die das Geschmackserlebnis transportieren – ideal für emotionalen Zugang.

3. Kaufanreiz durch klare CTA-Position

Der „In den Warenkorb“-Button muss prominent, mobiloptimiert und mit unterstützenden Elementen wie Verfügbarkeitsanzeige oder Versandhinweis versehen sein.

Tipp:
„In den Warenkorb“ wirkt stärker in Kombination mit „Lieferung in 2–3 Tagen“ oder „Nur noch 5 Stück verfügbar“. So haben wir es bei Lucky Kitty umgesetzt

4. Social Proof als Conversion-Verstärker

Vertrauen ist der zentrale Faktor bei unbekannten Marken. Integrieren Sie:

  • Produktbewertungen mit Sternsystem

  • Kundenmeinungen mit Bildern

  • Logos bekannter Partner oder Siegel (z. B. PayPal, VISA, Klarna)

Bei TEABALLS sieht es so aus:

5. Nutzenorientierte Produktbeschreibung

Vermeiden Sie technische Merkmale ohne Kontext. Schreiben Sie stattdessen aus Sicht des Kunden: Was bringt mir das Produkt konkret? Welches Problem wird gelöst?

Beispiel:
Statt „Mit 12 g Protein“ → besser: „Stillt deinen Hunger – ganz ohne Zuckerzusatz“.

Fazit: Shopify-Produktseiten brauchen Struktur – keine Deko

Eine funktionierende Produktseite ist kein Zufallsprodukt. Sie basiert auf einem strukturierten Aufbau, der psychologische Prinzipien berücksichtigt: Vertrauen aufbauen, Klarheit schaffen, zum Handeln führen. Wer diese Grundregeln beachtet, wandelt mehr Besucher in Käufer – auch ohne mehr Budget für Traffic.

Sie fragen sich, wie Sie Ihre Produktseite verbessern können?

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